Hallo nach Deutschland!
Es ist ein Stück her seit meinem letzten Beitrag, dafür wird dieser jetzt umso länger.
Aufgehört habe ich nach dem Tie-Dye Meet, das war am Wochenende vor den Semesterprüfungen, die ich alle sehr gut abgeschlossen habe.
Als ich dann am Mittwoch mit Prüfungen fertig war, hab ich mich gemeinsam mit Jacob, meinen Skiern, einigen typisch erzgebirgisch-vogtländischen Geschenken für die Jacob's Familie und meinen eigenen Geschenken (Schokolade, Schokolade und Pfefferkuchen, dazu noch etwas eingepacktes) auf nach Boise gemacht. Am nächsten Tag ging es von dort mit seinem Bruder Dillon weiter nach Harrison in Nord Idaho am Lake Coeur d'Alene (7,5h Fahrt).
Dort haben wir die nächsten drei Wochen verbracht, und vergeblich auf größere Schneemengen gehofft. Die Maximalhöhe über Weihnachten waren 5cm, die aber 3 Tage später weggeregnet wurden. Allerdings war es voher lange kalt und der See stellenweise schon überfroren.
Also mussten wir zum Schnee kommen. Im Silver Mountain Resort, dessen höchster Berg knapp 2000m hoch ist lagen bis zu 1,30m Schnee. Insgesamt war ich dort 3 Mal Skifahren mit Jake und ein paar seiner Freunde und ich muss sagen, das Schnäppchen auf der Skibörse hat sich bezahlt gemacht!
Eine weitere Unifreundin wohnt in Harrison, mit Erica and friends war ich zu einem Eishockey Spiel in Spokane. Das war interessant. Man sieht den Puk live viel besser als im Fernsehen und besonders gefallen haben mir auch die gebrannten Mandeln, die dort an einem Stand als Bayrische Nüsse verkauft worden.
Als Halbzeitbeschäftigung gab es Puk-Zielschießen. Aber nicht etwa in die Tore, sondern es wurden Gummi Puks verteilt und die ganze Arena hat versucht, die Bierkiste in der Mitte der Eisfläche zu treffen!
Zu meinem 20. Geburtstag habe ich mich mit einer selbstgebackenen Lieblingstorte beschenkt:
Mandarine - Schüttelmix
Es war relativ schwer die Zutaten ins englische zu übersetzen und dann auch die richtige Zutaten heranzubekommen, aber das Resultat konnte sich sehen lassen.
Zumindest bis zum Anschneiden...
Danach wurde die Torte kurzerhand ins Eisfach verfrachtet, und als Eistorte hat sie genausogut geschmeckt!
Weihnachten in den USA kam leider viel unweihnachtlicher rüber als in Deutschland. Mein Räuchermann war der einzige Weihnachtsstimmungsmacher neben dem Weihnachtsbaum, der ziemlich abseits in der Ecke stand, allerdings mit Geschenken und meiner schmückenden Hand ganz hübsch aussah...! ;)
Christmas Eve ging es in die Kirche und am 1.Feiertag in Deutschland, Christmas Day in den USA, wurden früh nach dem Aufstehen die Geschenke ausgepackt. Die bestanden aus den Stockings (ähnlich großen Nikolausstrümpfen, die sich über die Vorweihnachtstage langsam gefüllt haben) und zusätzlichen Päckchen, die zu groß für die Stockings waren. Für mich gab's zwar keine Stockings, dafür hab ich mir aber ein paar der beim Erhalten der Pakete schon sichtbaren Pfefferkuchen, Rocher usw. schön mit Schleifchen unter den Weihnachtsbaum gelegt. Von der Familie hab ich noch etwas selbstgemachte Konfiserie bekommen und einen Gutschein für einen Tag Skifahren, und von zu Hause hab ich mich über das Sport-/Skihalstuch sehr gefreut. (Wurde auch gleich eingesetzt!)
Später am Tag kam dann noch die weitere Verwandtschaft zu uns ins Hause, wo eine weitere ISU Studentin dabei war, die in meinem Wohnheim wohnt. Die junge Gemeinde hat dann ein paar Spiele ausgepackt, während die älteren Generationen (insbesondere Jake's Salzburg-stämmige Oma) sich über den geschenkten Stollen gefreut haben. Jake's Mom war hin- und weg von den traditionellen Sachen, Plauener Spitze als Fensterweihnachtsschmuck, Räuchermann und Pyramide waren hier fast gänzlich unbekannt!
Die Ferien waren an sich sehr relaxed, wir haben viel Zeit mit verschiedenen Spielen verbracht, unter anderem Wizard, das in der ganzen Familie Freunde gefunden hat, aber auch ein paar Multiplayer Video Spiele. Fernsehen stand auch ganz groß auf dem Programm, leider kein Wintersport sondern nur Football und Basketball (NBA/NFL und College Sport). Für mich gab es dabei gleich noch ein bisschen Regelunterricht, ansonsten hab ich auch noch viel gelesen (u.a. das neueste Eragon Buch).
Jake's Dad ist Hobby Automechaniker und kauft alte Autos, bereitet sie auf, sodass sie wieder fahrtüchtig sind und verkauft sie danach wieder. Manche werden auch behalten, zumindest für eine Zeit lang... hier mal ein kurzer Blick in die erste Garage:
Und die zweite Garage:
Hinter der Garage gab es noch eine weitere, wo die Autos stehen, die entweder nicht gefahren werden oder noch nicht in der Restaurierungswarteschleife weiter vorgerutscht sind.
Dieses Fahrzeugarsenal war schon ganz schön beeindruckend! Besonders die Goldene Corvette sah interessant aus...vielleicht schau ich hier im Sommer nochmal vorbei! ;)
Immer wenn wir irgendwohin gefahren sind, stand für mich immer ein bisschen Sightseeing an und ich habe versucht, möglichst viele Eindrücke der Region mit dem Foto festzuhalten:
Sportlich haben wir uns neben dem Skifahren auch noch betätigt, nach dem Basketball-Training von Jake's ehemaligem High School Team stand immer Open-Gym an, wo jeder kommen konnte und größtenteils Absolventen gegeneinander gespielt haben. Vorher, also während des Trainings der High School haben wir die Hallenzeit genutzt um unser Kraftprogramm abzuarbeiten und etwa an zwei anderen Wochentagen haben wir Tempoläufe bzw. Sprints gemacht. Also wir lagen nicht nur auf der faulen Haut! Ich wollte ja in Form bleiben für die Hallensaison. Bei den Läufen im 8-Rundbahnen (!) Stadion der High School hab ich wieder einmal zu schätzen gelernt, wie schön es doch ist auf einer erstens Tartan und zweitens 400m Bahn anstelle von 200m und Holz zu rennen. Da haben sich meine Waden gleich automatisch entspannt, die mir ja zuvor leichte Probleme bereitet haben.
Kurz vor Silvester haben wir uns mit zwei Freunden Jake's dem Schießsport gewidmet. Da Nord Idaho an sich ein riesiges Jagdgebiet ist, hat hier fast jeder ein Gewehr. An einem abgelegenen Steinbruch haben wir auf Tontauben geschossen, wir hatten sogar eine richtige Abschussmaschine!
Silvester war ich Nachtskifahren, allerdings nur bis um 6. Es wurde ja schon um 4 dunkel...!
Feuerwerkskörper hab ich nicht einen einzigen gesehen und groß Party's standen hier auch nicht an. Wir haben die New York New Year's Feier im Fernsehen geschaut und danach meine Star Wars Einführung fortgesetzt. Als ich erzählt habe, dass ich noch nie Star Wars gesehen habe, war Díllon richtig geschockt, also haben wir über die Ferien verteilt alle 6 Filme chronologisch angeschaut. Ist schon nicht schlecht!
Am Neujahrstag sind wir in Spokane Kart Fahren gegangen und haben uns danach im Sky High, einem Trampolin Center vergnügt. Dort konnte man Trampolin Völkerball spielen, dann gab es Sprungbahnen wo man verschiedene Sprünge in die Schaumstoffgrube ausprobieren konnte und mehr.
Auf der Rückfahrt musste ich leider feststellen, dass meine Uhr sich wahrscheinlich in der Schaumstoffgrube oder beim Doppelsalto gelöst hat...naja...das scheint mir öfters zu passieren, Uhren sind bei mir nicht wirklich von langer Haltbarkeit. Ich hab mir auch schon wieder eine neue gekauft... ;)
Am 3.1. sind wir dann wieder zurück nach Boise gefahren und am Mittwoch Früh nach Pocatello, wo um 11 Training auf dem Plan stand (das hieß halb 7 aufstehen... :( ...und das war besonders schwer nach zwei Wochen fast nur Ausschlafen außer an den Ski-Tagen!).
Allerdings war der Sonnenaufgang im Auto schon nicht schlecht und auch die Fahrt von Harrison nach Boise ist landschaftlich sehr schön, führt die Strecke doch durch den Canyon des Salmon River.
Jetzt bin ich also schon wieder ein paar Tage wieder hier, aber wirklich aufgeräumter sieht mein Zimmer deswegen nicht aus... ;)
Ich musste noch einiges organisieren mit dem Transfer meiner deutschen Unicredits an die Uni, um meine Startberechtigung zu sichern, aber ich kann jetzt sagen, dass das alles in trockenen Tüchern ist.
Rechtzeitig, denn nächste Woche Freitag und Sonnabend steht unser erster Siebenkampf an in Pocatello, der erste offizielle Wettkampf für meine Uni.
Im Training haben wir gestern Stabhoch und heute Hoch trainiert. Beides war das beste seit ich hier an der Uni bin. Beim Stab hab ich 3,90m mehrmals mit viel Platz überquert und bin auch wesentlich mehr nach oben rausgeschossen als zuvor. Hochsprung war heute von der Sprungkraft sehr gut, technisch konnte ich mich wieder ein bisschen reinfinden, auch wenns noch lange nicht konstant ist und die 1,88m im Training noch mit der Wade gerissen waren. Kugel am Mittwoch war auch sehr gut, das erste mal über 11m seit ich hier bin. Also ich bin in TopForm für unseren ersten Siebenkampf nächste Woche!
Nach dem Training heute haben wir den neuen Weit/Dreisprung Anlauf angefangen zusammenzubauen. Wir haben dafür Holzbahnen, auf denen Tartanmäßiger Belag geklebt wird. Die Holzbahnen à 8 feet lang werden dann zusammenmontiert, da stand heute viel Gebohre, Geschraube und Geklebe an, und wir waren nach dem Training noch 4 Stunden beschäftigt.
Heute habe ich auch noch zwei Päckchen bekommen! Eins von Robert und Team inklusive tollem Mannschafts-Pulli und Plätzchen von Jonas und Stefanie und Lisa's, welches ich aber noch nicht abholen konnte.
Das Winterwetter bei uns ist grad ziemlich Sommer nah. Gestern hatten wir 15°C und heute bin ich draußen nur mit Strickjacke herumgelaufen. Es scheint so ziemlich der wärmste Winter seit einigen Jahren zu sein bisher, beim Skifahren zum Beispiel habe ich gehört, dass auf dem Berg letztes Weihnachten 7m Schnee lagen anstelle von 1,30m... und ich hab auch Bilder gesehen, die ca. 50cm Schnee in Harrison zeigen, ganz im Gegensatz zu diesem Jahr. Ich befürchte fast, der Schnee kommt einfach nur später, hoffentlich nicht erst, wenn wir wieder anfangen, draußen zu trainieren!
So das war mal wieder ein sehr umfangreicher Bericht, aber ich hab es ja auch ein bisschen schleifen gelassen die letzten Wochen!
Schöne Neujahrsgrüße an alle Daheimgebliebenen!
Christoph
Es ist ein Stück her seit meinem letzten Beitrag, dafür wird dieser jetzt umso länger.
Aufgehört habe ich nach dem Tie-Dye Meet, das war am Wochenende vor den Semesterprüfungen, die ich alle sehr gut abgeschlossen habe.
Als ich dann am Mittwoch mit Prüfungen fertig war, hab ich mich gemeinsam mit Jacob, meinen Skiern, einigen typisch erzgebirgisch-vogtländischen Geschenken für die Jacob's Familie und meinen eigenen Geschenken (Schokolade, Schokolade und Pfefferkuchen, dazu noch etwas eingepacktes) auf nach Boise gemacht. Am nächsten Tag ging es von dort mit seinem Bruder Dillon weiter nach Harrison in Nord Idaho am Lake Coeur d'Alene (7,5h Fahrt).
| Jake's House mit Seeblick |
| Sonnenuntergang vom Haus aus |
| Wald im Rücken, Seeblick an der Front |
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| Blick vom Haus |
Also mussten wir zum Schnee kommen. Im Silver Mountain Resort, dessen höchster Berg knapp 2000m hoch ist lagen bis zu 1,30m Schnee. Insgesamt war ich dort 3 Mal Skifahren mit Jake und ein paar seiner Freunde und ich muss sagen, das Schnäppchen auf der Skibörse hat sich bezahlt gemacht!
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| Über den Wolken auf dem Kellogg Mountain |
| Das Skigebiet umfasst 5 Lifte und ca 50 Pisten, teilweise mit Alpenniveau! |
| King of the Hill... wer schafft es den Berg mit Tiefschnee zu erklimmen und oben zu bleiben?! Vielleicht der Kameramann... hehe! |
Eine weitere Unifreundin wohnt in Harrison, mit Erica and friends war ich zu einem Eishockey Spiel in Spokane. Das war interessant. Man sieht den Puk live viel besser als im Fernsehen und besonders gefallen haben mir auch die gebrannten Mandeln, die dort an einem Stand als Bayrische Nüsse verkauft worden.
Als Halbzeitbeschäftigung gab es Puk-Zielschießen. Aber nicht etwa in die Tore, sondern es wurden Gummi Puks verteilt und die ganze Arena hat versucht, die Bierkiste in der Mitte der Eisfläche zu treffen!
Zu meinem 20. Geburtstag habe ich mich mit einer selbstgebackenen Lieblingstorte beschenkt:
Mandarine - Schüttelmix
Es war relativ schwer die Zutaten ins englische zu übersetzen und dann auch die richtige Zutaten heranzubekommen, aber das Resultat konnte sich sehen lassen.
Zumindest bis zum Anschneiden...
Danach wurde die Torte kurzerhand ins Eisfach verfrachtet, und als Eistorte hat sie genausogut geschmeckt!
Weihnachten in den USA kam leider viel unweihnachtlicher rüber als in Deutschland. Mein Räuchermann war der einzige Weihnachtsstimmungsmacher neben dem Weihnachtsbaum, der ziemlich abseits in der Ecke stand, allerdings mit Geschenken und meiner schmückenden Hand ganz hübsch aussah...! ;)
| Wer findet das Erzgebirge im Bild? |
| Weihnachtskarten im Übermaß |
Später am Tag kam dann noch die weitere Verwandtschaft zu uns ins Hause, wo eine weitere ISU Studentin dabei war, die in meinem Wohnheim wohnt. Die junge Gemeinde hat dann ein paar Spiele ausgepackt, während die älteren Generationen (insbesondere Jake's Salzburg-stämmige Oma) sich über den geschenkten Stollen gefreut haben. Jake's Mom war hin- und weg von den traditionellen Sachen, Plauener Spitze als Fensterweihnachtsschmuck, Räuchermann und Pyramide waren hier fast gänzlich unbekannt!
Die Ferien waren an sich sehr relaxed, wir haben viel Zeit mit verschiedenen Spielen verbracht, unter anderem Wizard, das in der ganzen Familie Freunde gefunden hat, aber auch ein paar Multiplayer Video Spiele. Fernsehen stand auch ganz groß auf dem Programm, leider kein Wintersport sondern nur Football und Basketball (NBA/NFL und College Sport). Für mich gab es dabei gleich noch ein bisschen Regelunterricht, ansonsten hab ich auch noch viel gelesen (u.a. das neueste Eragon Buch).
Jake's Dad ist Hobby Automechaniker und kauft alte Autos, bereitet sie auf, sodass sie wieder fahrtüchtig sind und verkauft sie danach wieder. Manche werden auch behalten, zumindest für eine Zeit lang... hier mal ein kurzer Blick in die erste Garage:
Hinter der Garage gab es noch eine weitere, wo die Autos stehen, die entweder nicht gefahren werden oder noch nicht in der Restaurierungswarteschleife weiter vorgerutscht sind.
Dieses Fahrzeugarsenal war schon ganz schön beeindruckend! Besonders die Goldene Corvette sah interessant aus...vielleicht schau ich hier im Sommer nochmal vorbei! ;)
Immer wenn wir irgendwohin gefahren sind, stand für mich immer ein bisschen Sightseeing an und ich habe versucht, möglichst viele Eindrücke der Region mit dem Foto festzuhalten:
![]() |
| Hafen von Coeur d'Alene |
![]() |
| Rückfahrt von Coeur d'Alene |
Sportlich haben wir uns neben dem Skifahren auch noch betätigt, nach dem Basketball-Training von Jake's ehemaligem High School Team stand immer Open-Gym an, wo jeder kommen konnte und größtenteils Absolventen gegeneinander gespielt haben. Vorher, also während des Trainings der High School haben wir die Hallenzeit genutzt um unser Kraftprogramm abzuarbeiten und etwa an zwei anderen Wochentagen haben wir Tempoläufe bzw. Sprints gemacht. Also wir lagen nicht nur auf der faulen Haut! Ich wollte ja in Form bleiben für die Hallensaison. Bei den Läufen im 8-Rundbahnen (!) Stadion der High School hab ich wieder einmal zu schätzen gelernt, wie schön es doch ist auf einer erstens Tartan und zweitens 400m Bahn anstelle von 200m und Holz zu rennen. Da haben sich meine Waden gleich automatisch entspannt, die mir ja zuvor leichte Probleme bereitet haben.
Kurz vor Silvester haben wir uns mit zwei Freunden Jake's dem Schießsport gewidmet. Da Nord Idaho an sich ein riesiges Jagdgebiet ist, hat hier fast jeder ein Gewehr. An einem abgelegenen Steinbruch haben wir auf Tontauben geschossen, wir hatten sogar eine richtige Abschussmaschine!
Silvester war ich Nachtskifahren, allerdings nur bis um 6. Es wurde ja schon um 4 dunkel...!
Feuerwerkskörper hab ich nicht einen einzigen gesehen und groß Party's standen hier auch nicht an. Wir haben die New York New Year's Feier im Fernsehen geschaut und danach meine Star Wars Einführung fortgesetzt. Als ich erzählt habe, dass ich noch nie Star Wars gesehen habe, war Díllon richtig geschockt, also haben wir über die Ferien verteilt alle 6 Filme chronologisch angeschaut. Ist schon nicht schlecht!
Am Neujahrstag sind wir in Spokane Kart Fahren gegangen und haben uns danach im Sky High, einem Trampolin Center vergnügt. Dort konnte man Trampolin Völkerball spielen, dann gab es Sprungbahnen wo man verschiedene Sprünge in die Schaumstoffgrube ausprobieren konnte und mehr.
Auf der Rückfahrt musste ich leider feststellen, dass meine Uhr sich wahrscheinlich in der Schaumstoffgrube oder beim Doppelsalto gelöst hat...naja...das scheint mir öfters zu passieren, Uhren sind bei mir nicht wirklich von langer Haltbarkeit. Ich hab mir auch schon wieder eine neue gekauft... ;)
Am 3.1. sind wir dann wieder zurück nach Boise gefahren und am Mittwoch Früh nach Pocatello, wo um 11 Training auf dem Plan stand (das hieß halb 7 aufstehen... :( ...und das war besonders schwer nach zwei Wochen fast nur Ausschlafen außer an den Ski-Tagen!).
Allerdings war der Sonnenaufgang im Auto schon nicht schlecht und auch die Fahrt von Harrison nach Boise ist landschaftlich sehr schön, führt die Strecke doch durch den Canyon des Salmon River.
| Sonnenaufgang vor der Abfahrt nach Boise |
| Salmon River |
| Sonnenaufgang Richtung Pocatello |
Ich musste noch einiges organisieren mit dem Transfer meiner deutschen Unicredits an die Uni, um meine Startberechtigung zu sichern, aber ich kann jetzt sagen, dass das alles in trockenen Tüchern ist.
Rechtzeitig, denn nächste Woche Freitag und Sonnabend steht unser erster Siebenkampf an in Pocatello, der erste offizielle Wettkampf für meine Uni.
Im Training haben wir gestern Stabhoch und heute Hoch trainiert. Beides war das beste seit ich hier an der Uni bin. Beim Stab hab ich 3,90m mehrmals mit viel Platz überquert und bin auch wesentlich mehr nach oben rausgeschossen als zuvor. Hochsprung war heute von der Sprungkraft sehr gut, technisch konnte ich mich wieder ein bisschen reinfinden, auch wenns noch lange nicht konstant ist und die 1,88m im Training noch mit der Wade gerissen waren. Kugel am Mittwoch war auch sehr gut, das erste mal über 11m seit ich hier bin. Also ich bin in TopForm für unseren ersten Siebenkampf nächste Woche!
Nach dem Training heute haben wir den neuen Weit/Dreisprung Anlauf angefangen zusammenzubauen. Wir haben dafür Holzbahnen, auf denen Tartanmäßiger Belag geklebt wird. Die Holzbahnen à 8 feet lang werden dann zusammenmontiert, da stand heute viel Gebohre, Geschraube und Geklebe an, und wir waren nach dem Training noch 4 Stunden beschäftigt.
Heute habe ich auch noch zwei Päckchen bekommen! Eins von Robert und Team inklusive tollem Mannschafts-Pulli und Plätzchen von Jonas und Stefanie und Lisa's, welches ich aber noch nicht abholen konnte.
Das Winterwetter bei uns ist grad ziemlich Sommer nah. Gestern hatten wir 15°C und heute bin ich draußen nur mit Strickjacke herumgelaufen. Es scheint so ziemlich der wärmste Winter seit einigen Jahren zu sein bisher, beim Skifahren zum Beispiel habe ich gehört, dass auf dem Berg letztes Weihnachten 7m Schnee lagen anstelle von 1,30m... und ich hab auch Bilder gesehen, die ca. 50cm Schnee in Harrison zeigen, ganz im Gegensatz zu diesem Jahr. Ich befürchte fast, der Schnee kommt einfach nur später, hoffentlich nicht erst, wenn wir wieder anfangen, draußen zu trainieren!
So das war mal wieder ein sehr umfangreicher Bericht, aber ich hab es ja auch ein bisschen schleifen gelassen die letzten Wochen!
Schöne Neujahrsgrüße an alle Daheimgebliebenen!
Christoph






















Wunderschöne Bilder Chris. Hoffe Dir geht es gut, aber wenn man die Blogs so liest, dann glaube ich schon :)
AntwortenLöschenViele Grüße aus Berlin
Jap, auf jeden Fall! Danke!
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