Dieses Mal ist der Umzug virtuell, nämlich auf meinen neuen Blog.
Hier hatte ich leider keinen Speicherplatz mehr für Bilder, deshalb lautet die neue Adresse jetzt:
www.isu-decat.blogspot.com
Dort gibt es auch schon den aktuellsten Beitrag vom vergangenen Wochenende!
Danke für's folgen! :)
Dienstag, 18. September 2012
Mittwoch, 12. September 2012
Umzug
Endlich durfte ich letzten Donnerstag Abend meine neue WG beziehen, die nicht nur wesentlich größer ist, sondern auch deutlich sauberer.
Nach ein paar Tagen wohnen haben nun auch fast alle Sachen aus den Koffern und meinem Stauraum bei Logan's Haus ihren Platz im Zimmer gefunden und es sieht ganz wohnlich aus.
Samstag ist dann auch schon mein Mitbewohner hier angelandet, zumindest die ersten beiden seiner Taschen. Ihn selbst zu Gesicht bekommen habe ich erst Montag. Aus den Taschen konnte ich aber schon allerhand entnehmen. Der Flug-Gepäckschein am Seesack gab mir Auskunft über Name und Abflugort und Google fand dazu auch eine passende High School in der Nähe von Pittsburgh, sowie die Mitgliedschaft in einem Mountaineering Club. Outdoor Liebhaber. Erster Pluspunkt für ihn. Also ich hab ein bisschen rumspioniert, aber was macht man nicht alles, wenn sich der Mitbewohner drei Tage Zeit lässt um wirklich einzuziehen...!
Gestern hab ich ihn dann auch kennengelernt und wir haben uns auch prima verstanden. Er ist nach Idaho gekommen um Outdoor Education zu studieren, was aus meiner Sicht der genialste Studiengang überhaupt ist. Nur leider in Deutschland ziemlich nutzlos. Die WG wird auf jeden Fall gut funktionieren, da bin ich mir ziemlich sicher.
Gestern hab ich dann auch den ersten wirklich Kocheinsatz abgeliefert und mit Hayli (aus dem Track Team) Leber mit Zwiebeln und Kartoffelbrei gemacht, unser beider Lieblingsgericht. Die Küche funktioniert, nur der Rauchmelder ist verdammt nervig, der ist ca. 1,5m von der Kochstelle entfernt und trotz Dunstabzugshaube mehrmals losgegangen. Naja. Das Essen hat auf jeden Fall sehr lecker geschmeckt.
Ebenfalls Gestern war Trainingsauftakt für das Konditionierungstraining. Dabei standen viele Sprünge und lockere Läufe auf dem Plan, für mich leider nur lockere Läufe.
Heute durfte ich wieder beim MRT antreten um zu checken wie sich meine Verletzung (Knochenödem im Schambein ausgehend von einer Adduktorenansatzreizung) entwickelt hat. Glücklicherweise hat mein Mitbewohner ein Auto, sodass ich mir die 4 Meilen Fußweg hin- und zurück sparen konnte. Die paar MRT Bilder die der Röntgen/MRT Assistent mir gezeigt hat, sahen nicht schlecht aus, aber eine genaue Aussage werde ich erst in den nächsten Tagen von unserem Sportarzt Dr. Newhouse bekommen.
Danach hab ich nochmal beim Turnen vorbeigeschaut und habe mich dort hauptsächlich an den Armkraft-intensiven Geräten wie Barren und Ringen aufgehalten. Am Reck habe ich mich allerdings auch mal kurz probiert und schon fast wieder die Riesenfelge geschafft. Alles verlernt habe ich in meiner Trainingspause zumindest noch nicht. Nur Springen ist leider noch nicht erlaubt.
Das war es vorerst wieder, ich werde bald noch ein paar Fotos hinzufügen oder verlinken.
Bis bald!
Nach ein paar Tagen wohnen haben nun auch fast alle Sachen aus den Koffern und meinem Stauraum bei Logan's Haus ihren Platz im Zimmer gefunden und es sieht ganz wohnlich aus.
Samstag ist dann auch schon mein Mitbewohner hier angelandet, zumindest die ersten beiden seiner Taschen. Ihn selbst zu Gesicht bekommen habe ich erst Montag. Aus den Taschen konnte ich aber schon allerhand entnehmen. Der Flug-Gepäckschein am Seesack gab mir Auskunft über Name und Abflugort und Google fand dazu auch eine passende High School in der Nähe von Pittsburgh, sowie die Mitgliedschaft in einem Mountaineering Club. Outdoor Liebhaber. Erster Pluspunkt für ihn. Also ich hab ein bisschen rumspioniert, aber was macht man nicht alles, wenn sich der Mitbewohner drei Tage Zeit lässt um wirklich einzuziehen...!
Gestern hab ich ihn dann auch kennengelernt und wir haben uns auch prima verstanden. Er ist nach Idaho gekommen um Outdoor Education zu studieren, was aus meiner Sicht der genialste Studiengang überhaupt ist. Nur leider in Deutschland ziemlich nutzlos. Die WG wird auf jeden Fall gut funktionieren, da bin ich mir ziemlich sicher.
Gestern hab ich dann auch den ersten wirklich Kocheinsatz abgeliefert und mit Hayli (aus dem Track Team) Leber mit Zwiebeln und Kartoffelbrei gemacht, unser beider Lieblingsgericht. Die Küche funktioniert, nur der Rauchmelder ist verdammt nervig, der ist ca. 1,5m von der Kochstelle entfernt und trotz Dunstabzugshaube mehrmals losgegangen. Naja. Das Essen hat auf jeden Fall sehr lecker geschmeckt.
Ebenfalls Gestern war Trainingsauftakt für das Konditionierungstraining. Dabei standen viele Sprünge und lockere Läufe auf dem Plan, für mich leider nur lockere Läufe.
Heute durfte ich wieder beim MRT antreten um zu checken wie sich meine Verletzung (Knochenödem im Schambein ausgehend von einer Adduktorenansatzreizung) entwickelt hat. Glücklicherweise hat mein Mitbewohner ein Auto, sodass ich mir die 4 Meilen Fußweg hin- und zurück sparen konnte. Die paar MRT Bilder die der Röntgen/MRT Assistent mir gezeigt hat, sahen nicht schlecht aus, aber eine genaue Aussage werde ich erst in den nächsten Tagen von unserem Sportarzt Dr. Newhouse bekommen.
Danach hab ich nochmal beim Turnen vorbeigeschaut und habe mich dort hauptsächlich an den Armkraft-intensiven Geräten wie Barren und Ringen aufgehalten. Am Reck habe ich mich allerdings auch mal kurz probiert und schon fast wieder die Riesenfelge geschafft. Alles verlernt habe ich in meiner Trainingspause zumindest noch nicht. Nur Springen ist leider noch nicht erlaubt.
Das war es vorerst wieder, ich werde bald noch ein paar Fotos hinzufügen oder verlinken.
Bis bald!
Montag, 3. September 2012
Zurück zum Glück
Nach einer sehr schönen Sommerpause in Deutschland, bin ich nun schon seit Montag Abend wiedern in den USA.
Der Anflug verlief leider nicht ganz wie geschmiert. Nach einer einstündigen Verspätung meines Fluges von London nach Dallas wegen eines verspäteten Crew Mitglieds, habe ich in Dallas den Anschluss verpasst, sowie den nächstmöglichen. Erst kurz vor 22 Uhr konnte ich weiterfliegen,sodass ich gegen Mitternacht in Salt Lake City war. Von dort wollte ich ja mit dem Shuttle (3,5h) weiter nach Pocatello fahren, allerdings war das Letzte des Tages 22.30 abgefahren.
So musste ich wohl oder übel auf den nächsten Bus warten, der früh um 8 kam. Die Nacht auf dem Koffer in der Ecke des Terminals war nicht wirklich bequem, aber wenigstens war ich zeitig wach. Die Reinemachkräfte haben nachts ganze Arbeit geleistet...!
Als ich gegen um 11 in Pocatello ankam hatte ich mich dann auch noch mit der Haltestelle vertan. Die Tankstelle Jackson's die angefahren werden sollte, war nicht die in der Nähe vom Campus, sondern gleich an der Autobahnabfahrt, sodass ich wider Erwarten einen Fahrer in die Stadt gebraucht habe. Nach rumtelefonieren hat sich herausgestellt, dass mich niemand abholen konnte, weil alle schon Uni hatten, also habe ich Anhalter gespielt und nach einer halben Stunde einen freundlichen älteren Herr an der Tankstelle gefunden, der mich zu meiner Wohnung fahren konnte.
An der WG angelangt, komme ich rein und schaue mir die Küche an: Gedanke: Oh! Alles war fettig, auf dem Ofen liegen Kochreste, die Spüle ist verkalkt. Als ich weitergehe zum Bad verwandelt sich der Gedanke zu "No!!!", dieses ist vollkommen verdreckt, verkalkt, vollgespritzt...und riechen tut es auch nicht besonders toll. Mein japanischer Mitbewohner hat in dem vergangenen Jahr offenbar ganze Arbeit geleistet...
Allerdings bin ich erstmal froh an der Uni angekommen zu sein nach 12h Verspätung und checke ein, irgendwo muss ich ja schlafen. Zumindest habe ich ein sauberes Zimmer...
Ich hab dann auch gleich gefragt, ob ich denn in eine andere WG umziehen kann, bzw. habe ich mir auch außerhalb des Campus noch etwas angeschaut. Außerhalb des Campus hätte ich eine günstigere Miete, müsste mir aber noch Möbel für mein Zimmer beschaffen, sodass ich mich dann doch für On-Campus entscheide, die WG die mir gezeigt wird ist, obwohl noch unaufgeräumt von den Vormietern, schon wesentlich sauberer als meine jetzige. Unser Building Manager wollte diese dann ursprünglich bis Freitag herrichten, hat es aber nicht geschafft, neuer Umzugstermin ist jetzt Dienstag. Mal sehen. So richtig traue ich dem Braten noch nicht...
Die Uni ging recht gemächlich los, zumindest standen letzte Woche noch keine Hausaufgaben und heute ist Feiertag. Diese Woche wird da schon mehr los sein, aber das krieg ich auch über die Bühne.
In der ersten Woche gab es auch wieder schön viele Kennenlernpartys, wo ich einige Freunde wiedertreffen konnte und auch ein paar neue Leute kennengelernt habe. Zum Beispiel haben wir dieses Jahr hier drei deutsche Tennisspielerinnen sowie wieder zwei Deutsche Austauschstudenten aus Paderborn.
Das Volleyballfeld wurde auch schon öfter aufgebaut, wo ich mich nach meinem "Schwimmtraining" ein bisschen mit betätigt habe. Also im Großen und Ganzen bin ich froh wieder hier zu sein, auch wenn der Einstieg etwas holprig war.
Das war's erstmal wieder von "drüben", also bis zum nächsten Mal.
Der Anflug verlief leider nicht ganz wie geschmiert. Nach einer einstündigen Verspätung meines Fluges von London nach Dallas wegen eines verspäteten Crew Mitglieds, habe ich in Dallas den Anschluss verpasst, sowie den nächstmöglichen. Erst kurz vor 22 Uhr konnte ich weiterfliegen,sodass ich gegen Mitternacht in Salt Lake City war. Von dort wollte ich ja mit dem Shuttle (3,5h) weiter nach Pocatello fahren, allerdings war das Letzte des Tages 22.30 abgefahren.
So musste ich wohl oder übel auf den nächsten Bus warten, der früh um 8 kam. Die Nacht auf dem Koffer in der Ecke des Terminals war nicht wirklich bequem, aber wenigstens war ich zeitig wach. Die Reinemachkräfte haben nachts ganze Arbeit geleistet...!
Als ich gegen um 11 in Pocatello ankam hatte ich mich dann auch noch mit der Haltestelle vertan. Die Tankstelle Jackson's die angefahren werden sollte, war nicht die in der Nähe vom Campus, sondern gleich an der Autobahnabfahrt, sodass ich wider Erwarten einen Fahrer in die Stadt gebraucht habe. Nach rumtelefonieren hat sich herausgestellt, dass mich niemand abholen konnte, weil alle schon Uni hatten, also habe ich Anhalter gespielt und nach einer halben Stunde einen freundlichen älteren Herr an der Tankstelle gefunden, der mich zu meiner Wohnung fahren konnte.
An der WG angelangt, komme ich rein und schaue mir die Küche an: Gedanke: Oh! Alles war fettig, auf dem Ofen liegen Kochreste, die Spüle ist verkalkt. Als ich weitergehe zum Bad verwandelt sich der Gedanke zu "No!!!", dieses ist vollkommen verdreckt, verkalkt, vollgespritzt...und riechen tut es auch nicht besonders toll. Mein japanischer Mitbewohner hat in dem vergangenen Jahr offenbar ganze Arbeit geleistet...
Allerdings bin ich erstmal froh an der Uni angekommen zu sein nach 12h Verspätung und checke ein, irgendwo muss ich ja schlafen. Zumindest habe ich ein sauberes Zimmer...
Ich hab dann auch gleich gefragt, ob ich denn in eine andere WG umziehen kann, bzw. habe ich mir auch außerhalb des Campus noch etwas angeschaut. Außerhalb des Campus hätte ich eine günstigere Miete, müsste mir aber noch Möbel für mein Zimmer beschaffen, sodass ich mich dann doch für On-Campus entscheide, die WG die mir gezeigt wird ist, obwohl noch unaufgeräumt von den Vormietern, schon wesentlich sauberer als meine jetzige. Unser Building Manager wollte diese dann ursprünglich bis Freitag herrichten, hat es aber nicht geschafft, neuer Umzugstermin ist jetzt Dienstag. Mal sehen. So richtig traue ich dem Braten noch nicht...
Die Uni ging recht gemächlich los, zumindest standen letzte Woche noch keine Hausaufgaben und heute ist Feiertag. Diese Woche wird da schon mehr los sein, aber das krieg ich auch über die Bühne.
In der ersten Woche gab es auch wieder schön viele Kennenlernpartys, wo ich einige Freunde wiedertreffen konnte und auch ein paar neue Leute kennengelernt habe. Zum Beispiel haben wir dieses Jahr hier drei deutsche Tennisspielerinnen sowie wieder zwei Deutsche Austauschstudenten aus Paderborn.
Das Volleyballfeld wurde auch schon öfter aufgebaut, wo ich mich nach meinem "Schwimmtraining" ein bisschen mit betätigt habe. Also im Großen und Ganzen bin ich froh wieder hier zu sein, auch wenn der Einstieg etwas holprig war.
Das war's erstmal wieder von "drüben", also bis zum nächsten Mal.
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